Februar 6th, 2017 by DR_vip

Mit Formeln und Farben kannst du dir Grammatik super schnell einprägen. Mit Formeln? Aber ja! Und zwar mit deinen eigenen Formeln, die vielleicht sogar nur du verstehen kannst. Richtig, du selbst kreierst die Formeln nach deinem Gutdünken.

Mathematische Gesetze brauchst du dabei nicht zu beachten, aber Zeichen wie „+“ oder „=“ kannst du dabei prima gebrauchen.

Ein Beispiel: „Im Nebensatz folgt auf die Konjunktion, zum Beispiel „aber“ oder „und“ an erster Stelle das Subjekt und dann das finite Verb“. Daraus kannst du dir eine einfache Formel basteln:
□ S + V
Damit entspricht dies der üblichen – und dir vielleicht schon bekannten –  Wortstellung eines Hauptsatzes. Du kannst also noch ein „normal“ dazu schreiben. □ steht für Konjunktion, S für Subjekt und V für finites Verb
Bei einer Subjunktion wie „als“ oder „dass“ sieht die Wortformel folglich so aus:
□ S + Info + V.
Hier steht □ für die Subjunktion.

Wenn du erst mal damit angefangen hast, wirst du erstaunt sein, wie leicht dir das Formulieren von Kürzeln und Formeln fallen wird.
Eine Formel ist für das Gehirn wie ein Bild und damit leichter abzurufen als eine Reihe von Sätzen. Damit ist es ein für allemal vorbei mit der berühmten Frage „wie war das nochmal?“. Deine Formel ist kurz und dein geistiges Auge kann sie dir klar und schnell anzeigen, sobald du sie brauchst. Am besten du markierst deine Formel farbig, das erhöht den visuellen Effekt.

Wie auch in der Mathematik ist dennoch etwas Übung ratsam. Der Satz des Pythagoras ist zwar einleuchtend, aber erst Beispiele und Übungen machen seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten deutlich. So ist es auch mit der Grammatik. Du suchst dir selbst aus, wie viel du davon haben möchtest und brauchst.

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