Februar 27th, 2017 by DR_vip

Mit einem geschickt genutzten Vokabelheft bleibst du beim Sprachen lernen auf der Überholspur. Das ist ganz einfach und erfordert nur ein bisschen Disziplin. In dein Vokabelheft kommen nur die Worte, die du hineinschreibst. Das heißt, du filterst die Worte, die du darin haben willst. Du schreibst sie so auf, dass du sie und ihren Zusammenhang verstehst. Ich rate zu einer ganz einfachen Aufteilung: Teile jede Seite mit einer vertikalen Linie in zwei Hälften. In die linke Spalte kommen das Wort oder der Satz in der Fremdsprache, in die rechte Spalte kommt die jeweilige Übersetzung.

  • Nomen immer gleich mit Artikel aufschreiben (im Deutschen gibt es drei Artikel, im Spanischen, Französischen oder Italienischen zwei – Englisch macht es dir da einfach, weil es nur einen gibt) …
  • Verben als solche kennzeichnen – im Englischen mit „to“ davor, sonst im Infinitiv. Vor allem am Anfang ist dies sinnvoll.
  • Hilfreich ist es auch kurze Sätze oder Satzteile zu notieren. Im Zusammenhang lassen sich Vokabeln leichter einprägen. Die Frage nach der Übersetzung von „how“, wird von Englischanfängern oft mit Schulterzucken beantwortet, aber die Übersetzung von „how are you“ kennt jeder nach der ersten Stunde.

Anfangs wird deine Wortliste kunterbunt aussehen, denn die Fremdsprache ist ja fremd und damit jedes Wort neu und unbekannt. Das ist völlig in Ordnung. Schon nach den ersten Stunden werden dir bestimmte Worte wichtiger sein als andere. Das liegt an deinen eigenen Gedanken und dem, was du in der Fremdsprache ausdrücken willst. Auf diese Worte kommt es jetzt besonders an. Schreib sie auf. Einzeln oder in einem Satzzusammenhang. Denn da dich diese Worte interessieren, wirst du sie automatisch leichter lernen.

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Februar 17th, 2017 by DR_vip

Wenn du auf das komplette Menü verzichtest und dafür mehrere Tapas-Portionen isst, dann wirst du garantiert auch satt. Genauso funktioniert das auch mit der Grammatik. Ein Grammatikbuch ist immer ratsam, denn Grammatik hilft dir, die Struktur einer Sprache zu verstehen und dich schnell in ganzen Sätzen ausdrücken zu können. Wenn du dich gleich für das dicke Grammatikbuch entschieden hast, denn wirst du auf ziemlich lange Grammatikthemen treffen. Mit dem Effekt, dass das auf den ersten Blick ziemlich abschreckend wirkt. Denn wer lernt schon gern Grammatik.

Häufig bedarf schon die Erklärung – auch wenn sie in deiner Muttersprache ist – der Übersetzung. Oder hast du noch alle grammatikalischen Ausdrücke aus deiner Schulzeit parat? Wie war das nochmal mit den Partizipien? Wer steckt hinter dem Subjekt? Und was ist ein finites Verb? Lernst du allein, brauchst du tatsächlich etwas Geduld. Hierbei ist ein Sprachlehrer oder Sprachcoach von großem Vorteil, denn er kann dir das in einfachen Worten erklären.

Bei meinen Schülern ersetze ich häufig abstrakte Wörter durch Wörter, die mit Bildern verbunden sind und mache bespielsweise das  „Subjekt“ zu einem „Hauptdarsteller“. Statt „ein kompletter Satz besteht aus Subjekt und Prädikat“ heißt das dann „aus einem Hauptdarsteller und dem was dieser macht“. Peter singt, also ist Peter der Hauptdarsteller und was er macht ist „singen“.  Mit dieser Terminologie lassen sich auch Nebendarsteller einbauen, wenn es um das Lernen der Fälle geht. Denn Haupt- und Nebendarsteller kennt jeder aus dem Kino und schon ergeben sich viele Bilder, die das Grammatiklernen vereinfachen.

Für den Anfang empfehle ich Grammatikbücher à la „…Grammatik einfach erklärt“. Da gibt wunderschöne Bücher mit kurzen, verständlichen Erklärungen. Im Internet findest du jede Menge praktische Lernhilfen oder Zusammenfassungen. Hast du das Wesentliche verstanden, dann ist immer noch Zeit für das dicke, ausführliche Grammatikbuch. Doch bleib auch da bei der Dosierung in Häppchen. Wenn dir ein Licht am Tag aufgeht, reicht das. Alle Lichter an einem Tag anzuknipsen kostet viel zu viel Energie.

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Dezember 5th, 2016 by DR_vip

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Wie oft höre ich den Satz, ich bin nicht gut in Fremdsprachen. Weshalb meinst du das? Wegen schlechter Noten in der Schule? Dann vergiss das mal schnell, denn wenn du meinst, nicht gut zu sein, dann wirst du das als ewige Entschuldigung mit dir herumschleppen. Ein paar Vokabeln, die du nicht verstehst, und schon kommt das ich bin halt nicht so gut in Sprachen.

Willst du eine Sprache lernen oder nicht? Ja? Perfekt. Dann wirst du sie lernen. So einfach ist das. Was ist gut und was bedeutet schnell? Das sollte für dich völlig unwichtig sein, denn du lernst eine neue Sprache und die Wörter gut oder schnell haben in diesem Prozess nichts verloren.

Eine einfache Formel wird dir dabei helfen: Lernen + Anwenden + Los. Ein paar Wörter, die ersten Sätze. Diese anwenden und weiter gehts. Allein fürs Lernen wollen hast du eine Eins verdient, denn viele scheuen das Abenteuer Lernen und ziehen das Liegen unter einem Schirm Ausreden vor.

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